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Unternehmensstrategie
Was unterscheidet ein
Strategieprojekt
von jedem anderen geplanten Vorhaben? Es
ist die Bedeutung des
Projektes für die langfristige Entwicklung und Zukunft – von Unternehmen
und Verbänden, von Gemeinden und Regionen, und vor allem von den Menschen
dahinter.
Das zentrale Element in unserer Begleitung dieser
richtungsweisenden Projekte ist die
Strategie (griechisch: Heerführung)
selbst. Sie ist ein genauer Plan der dazu dient, Ziele zu erreichen. Eine
Strategie zu entwickeln bedeutet nicht, Probleme durch kurzfristige
Aktionen zu bewältigen oder rasche Ergebnisse zu erzielen. Es bedeutet
vielmehr, die richtigen Voraussetzungen für die gewünschten Ergebnisse von
morgen zu schaffen.
Strategieprojekte stellen die richtigen Weichen für die
Zukunft, damit Sie Ihr Ziel nicht verfehlen.
Die Analyse dieser Faktoren beinhaltet die vergangenen drei Jahre und den
Ist-Zustand des Unternehmens. Daraus erkennen wir Trends, die schädlich
oder nützlich für Ihre Firma sind und folglich verstärkt oder geändert
werden müssen. Neben der Stärken- und Schwächenanalyse werden Chancen und
Risiken für Ihr Unternehmen erarbeitet. Die Essenz aus diesem Vorgang ist
die Strategie für die nächsten drei Jahre in Hinblick auf Umsatz, Anzahl
der Kunden, Kosten und Ergebnis.
Häufige Fehler sind, dass sich ein Unternehmen im falschen Kundenbereich
betätigt, die Anzahl der Kunden steigt, aber auch die Kosten und damit ein
negatives Ergebnis resultiert, oder nicht die richtigen Kunden
angesprochen werden.
Damit sich alle 4 Faktoren für Sie positiv entwickeln, braucht Ihr
Unternehmen eine eindeutige Positionierung. Dabei ist zu beachten, dass
sich der Markt auf vielfältige Weise verändert hat.
Das Produkt, sein Preis, die Distribution und Produktwerbung werden
künftig nicht mehr im Mittelpunkt stehen. Denn der Markt hat sich vom
Verkäufermarkt zum Kundenmarkt entwickelt. Der Kunde entscheidet aus dem
Überangebot an Waren und Dienstleistungen und ist nicht mehr vom Anbieter
abhängig. Daher sollten Sie den Menschen verstärkt Aufmerksamkeit
schenken. Ihr Ziel muss sein, in einem gemeinsamen, proaktiven Prozess
eine Beziehung aufzubauen und zu pflegen. Wenn das gelingt, stellt sich
auch wirtschaftlicher Erfolg ein.
Die Umsetzung Ihrer Unternehmensstrategie in die Praxis erfordert eine
umsichtige Vorgehensweise. Sechs Märkte müssen Sie dabei in Ihrer Planung
beachten:
Der interne Markt sind Ihre Mitarbeiter. Sie sollen durch gezielte
Einbindung in die Strategie zu Mitunternehmern werden und sich stärker mit
Ihrer Firma identifizieren. Der Referenzmarkt speist sich aus Ihren
Mitarbeitern und Kunden. Sie geben Empfehlungen an Freunde, Bekannte und
Verwandte, die damit Neukunden Ihres Unternehmens werden können. Der
Einflussmarkt beinhaltet alle Personen und Institutionen, die Ihre Firma
beeinflussen. Dazu zählen etwa wirtschaftliche, politische und soziale
Einrichtungen sowie Medien. Ein wichtiger Faktor für Ihre Firma ist der
Zugang zu gutem Personal. Der Personalmarkt wird über andere strategisch
eingebundene Märkte, etwa den Einfluss- oder internen Markt, zugänglich.
Zum Lieferantenmarkt sollten Sie dauerhafte und positive Beziehungen
pflegen. Denn wenn die gelieferte Ware eine gute Qualität besitzt,
profitieren auch Sie davon.
Am meisten Potential hat der Kundenmarkt, in dem Unternehmen jedoch auch
häufig mit Problemen konfrontiert sind. Zur Optimierung Ihrer
Kundenpolitik unterteilen wir Ihren Kundenstamm im Zuge eines
Kunden-Ratings in drei Cluster: Der A-Kunde ist ein Meinungsmacher, der
sich bewusst ist, dass er für Ihre Firma wichtig ist und daraus Nutzen
zieht. Er kann als Multiplikator fungieren und steht Ihrem Unternehmen
positiv gegenüber. Der B-Kunde trägt am meisten zu Ihrem wirtschaftlichen
Erfolg bei, wird aber häufig vernachlässigt. Der C-Kunde ist schließlich
ein „lästiger Kunde“, der zwar kleine Vorteile bringt aber auch viele
Probleme bereitet.
Aus dieser Einteilung folgt, dass der B-Kunde im Fokus Ihrer Bemühungen
stehen muss. Zu ihm soll eine langfristige und starke Bindung aufgebaut
werden. Generell gilt, dass 20% der Kunden 80% des Umsatzes in Ihre Firma
einbringen. Daher lohnt es sich, in diese Kunden zu investieren und eine
Beziehung herzustellen. Um in Beziehung zu treten, brauchen Sie
wirkungsvolle Kommunikationsinhalte. Wir unterstützen Sie in der
Entscheidung, welche Inhalte an wen in welcher Weise kommuniziert werden.
Ihr Unternehmen soll durch entsprechende Inhalte, eine gute Positionierung
und Story zu einer Marke werden. ►
IB-Referenzen zu diesem Kompetenzbereich
Kundengewinnung und Kundenbindung
Wenn Kunden wegfallen,
kommt es zu wirtschaftlichen Einbußen. Um dieser Entwicklung entgegen zu
wirken, muss zuerst dem Unternehmer selbst das hohe Potential, das in
seinen Kundenbeziehungen steckt, bewusst werden. Alle Kunden werden von
uns im Zuge eines Kunden-Ratings in Cluster eingeteilt. Anschließend
erstellen wir einen Jahresverkaufsplan, der enthält, wann Sie mit dem
Kunden Kontakt haben. Dies ist entweder der Fall, wenn der Kunde selbst
ins Geschäft kommt, oder Sie mit dem Kunden aktiv in Kontakt treten.
Ein Gespräch, etwa mit einem Handelskunden, sollte gut geplant und
durchdacht sein. Sie müssen sich sorgfältig auf die Konversation
vorbereiten, Ziele definieren und dem Kunden einen Rückkanal bieten.
Ein geläufiges Problem ist, dass es schwierig ist zu einem Erstkontakt zu
kommen. Zuerst sollten Sie herausfinden, welche Kunden Ihr Produkt
benötigen. Diese werden zielorientiert angesprochen und überzeugt. Dabei
ist nicht jeder Inhalt für ein Erstkundengespräch geeignet. Was in diesem
Fall zur Sprache gebracht wird und was nicht, ermitteln wir individuell je
nach Unternehmen und Produkt. ►
IB-Referenzen zu diesem Kompetenzbereich
Die Entwicklung einer
regionalen Strategie verläuft analog zur Strategieentwicklung für ein
Unternehmen. Den Ausgangspunkt bildet in beiden Fällen das
6-Märkte-Modell.
In einer Region umfasst der interne Markt den Tourismusverband, die
Gastronomie und die Beherbergungsbetriebe. Der Referenzmarkt speist sich
aus den Kunden, also den Besuchern der Region, und den einflussreichen
Personen und Einrichtungen. Der Einflussmarkt setzt sich etwa aus
Bürgermeistern, Gemeindefunktionären, Gewerbebetrieben oder politischen
Ministerien zusammen. Der Personalmarkt wird gezielt auf die Bedürfnisse
und Anforderungen des Kundenmarktes hin entwickelt. Der Kundenmarkt ist zu
Anfang der Regionalentwicklung häufig sehr schwer fassbar. Er muss erst
Schritt für Schritt durch strategische Planung aufgebaut werden. Alle
Institutionen, die einer Region Kraft und Unterstützung geben, werden
unter dem Produktlieferantenmarkt subsumiert. Sie spielen eine wichtige
Rolle bei der Vernetzung der eigenen Region mit anderen, um kumulative
Effekte zu erzielen.
Herz und Seele jeder Region sind die Menschen, die sich dort
niedergelassen haben. Sie müssen sich mit den Werten und der
Positionierung identifizieren und die Region nach außen vertreten. Nur auf
diese Weise kann eine regionale Marke entstehen und langfristig Bestand
haben. Die Bevölkerung beteiligt sich jedoch nur dann aktiv an der
Regionalentwicklung, wenn man eine positive und glaubwürdige Story
präsentieren kann. Wie bei jeder Markenbildung sind auch in der
Regionalentwicklung Alleinstellungsmerkmale – die einzigartigen
Besonderheiten – wichtige Elemente. Sie verstärken die Positionierung und
schaffen Inhalte für die Kommunikation. ►
IB-Referenzen zu diesem Kompetenzbereich
►
Detail
Für Sie
gerne erreichbar unter:
fon:
03579 | 20 088
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